8. Tag: Besuch des Meditationsklosters Laudo Gompa
Am Morgen erwartete uns, wie jeden Vormittag, ein wolkenloser Himmel, der uns das frühe Aufstehen sehr erleichterte.
Auf unserem heutigen Tagesprogramm stand der Besuch des Meditationsklosters "Laudo Gompa". Die Gompa empfing uns mit traumhafter Bergkulisse, schöner kann man nicht leben.
Der Mönch, der uns sehr herzlich begrüßte, gehört dem Gelupka-Orden an.
Kazi erzählte uns, dass er das Mutterhaus in Kathmandu verlassen und die Einsamkeit gesucht hat. Hier oben, hoch über Mende, hat er sie mit Sicherheit gefunden. Sein Lebensunterhalt wird hauptsächlich durch Spenden der einheimischen, tiefst religiösen Bevölkerung, finanziert.

Der Innenraum der Gompa war bunt geschmückt mit alten Gebetsbüchern, Bildern und Figuren. Ein erster beeindruckender Einblick in das buddhistische Leben im Khumbu-Tal.

Der Mönch war sehr gastfreundlich. Zuerst lud er uns zu Tee und etwas später zu Khumbu-Pellkartoffeln mit Himalaya-Salz ein. Noch nie hatte ich erlebt, das auch ein so einfaches Gericht köstlich schmecken kann. Wir bemerkten in den ca zwei Stunden, die wir hier verweilten, dass wir wirklich Willkommen waren. Der Mönch freute sich über unseren Besuch, sein fröhliches Lachen und die bescheidene Art beeindruckten uns nachhaltig.

Mittags stiegen wir dann weiter Richtung "Salda Kharpo" auf und überschritten erstmals die Viertausend-Meter-Grenze. Eine gewaltige Sicht auf die Sechstausender vom Kongde Ri bis zum stolzen Parchamo eröffnete sich uns.
Bei soviel Schönheit konnten wir nur noch verstummen
Zurück zur Übersicht Weiter