3. Tag: Besichtigungstour in Kathmandu

"Swayambunath", eine buddhistische Tempelanlage, auf einem Hügel gelegen, galt am Vormittag unser Besuch.

Der Bus hatte Mühe, uns durch den chaotischen Verkehr Kathmandus, der noch durch das Neujahrsfest verstärkt wurde, zu bringen.
Da steuerten die Fahrer der bunten LKW's ihre Autos durch das Gewimmel von Fußgängermassen und heiligen Kühen. Motorräder, Tuk Tuk's, Fahrräder und Rikschas beherrschen das Straßenbild. Eine Wolke von Abgasen erfüllt die Luft. Es herrscht Linksverkehr auf den nicht immer im besten Zustand befindlichen Straßen. An allen Ecken wird gehupt, was das Zeug hält und man hat Mühe, eine Lücke zu finden, um die Straße zu überqueren.

Wer das erste mal nach Nepal kommt, sollte vorbereitet sein, sonst kann das einen Kulturschock bewirken.
Denn Nepal besteht nicht nur aus dem Himalaya-Gebirge und den drei Königsstädten in Kathmandu. Nepal gehört auch zu den ärmsten Ländern der Welt.
Riesige Müllberge am Straßenrand, zum Teil offene Kanalisation und häufig ein beängstigendes Wirrwar aus Stromleitungen finden wir vor. Spärlich beleuchtete Garagenshops, blutige Fleischstücke auf Tischen im Freien, wo sich schon die Fliegen tummeln und viel Schmutz, das sind die ersten Eindrücke, die wir von Kathmandu bekommen.
Trotzdem ist Kathmandu eine Stadt, die einen in kürzester Zeit gefangen nimmt.
Das Leben pulsiert in den Straßen der Stadt, an jeder Ecke gibt es neue interessante Dinge und Ereignisse zu bestaunen.
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Orgie für alle Sinne.
Frauen in wunderschönen Saris 365  Stufen führen zum uralten Stupa
Und noch etwas fällt auf.
Die Nepalis sind ein ausgesprochen schönes Volk.
Besonders die Frauen und Kinder in ihren Saris mit den wunderschönen nepalesischen Farben beeindrucken ungemein.



Swayambunath ist erreicht. 365  Stufen führen zum uralten Stupa mit wunderschön vergoldeter Kuppel hinauf. Zur Belohnung hat man eine phantastische Aussicht über das ganze Kathmandutal.

Den Tempelkomplex nennt man auch "Monkey  Tempel", weil es hier nur so von Affen wimmelt.
Der Nachmittag war dem Durbar  Square gewidmet
Der Durbar  Square, eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt, ist der Platz vor dem alten Königspalast Kathmandus, dem "Hanuman  Dhoka". Rund um den Königspalast gruppiert sich eine Vielzahl von prächtigen Tempeln und Pagoden, - es sind über 50, - die allesamt auf die Bautätigkeit der Malla Könige im 16. Jahrhundert zurückgeht.
Uns hatte es der "Kumari  Chowk" angetan, das reich verzierte Haus der "Raj  Kumari", Kathmandus lebender Kindgöttin.
Leider zeigt sie sich seit dem vorigen Jahr nicht mehr am Fenster.
Vom "Maju Deval", ein Tempel zu Ehren Shivas, hat man einen schönen Ausblick auf den Platz mit all seinem Gewimmel und den bunten Gemüseständen.
Den Souvenierhändlern entkommt man aber auch hier nicht.
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