| 20. Tag: Rückflug Lukla - Kathmandu |
| Morgens - 6 Uhr - Lukla! |
![]() |
| Heute hieß es noch einmal, ganz früh aufstehen. Das schöne Morgenwetter sollte für den Rückflug nach
Kathmandu genutzt werden. Wir hatten Reservierungen für den ersten Flug, was noch nichts zu sagen hatte.
Denn die Maschinen müssen den richtigen Moment abwarten, bis sich die Wolkendecke über Lukla lichtet. Wehmütig und verschlafen standen wir auf der grauen Dorfstraße und beobachteten den Sonnenaufgang. Jetzt hieß es auch, von Kazi Abschied nehmen, der uns in den letzten 16 Tagen so an's Herz gewachsen war. Trotzdem fiel uns der Abschied nicht allzu schwer, denn wir versprachen, wiederzukommen. Der Rückflug mit Yeti Airlines bei gutem Wetter verlief reibungslos. Von hier oben warfen wir noch einen allerletzten Blick auf die eisigen Höhen des Everest und seiner Nachbarn. Wir hingen jeder für sich seinen Gedanken nach. Das Dach der Welt mit seinen dort lebenden Bergvölkern noch einmal auf sich wirken zu lassen und all die unglaublich intensiven Eindrücke fest zu verinnerlichen und mit nach Hause zu nehmen, das war unser stilles Ziel. Fast 200 km hatten wir am Ende des Trekkings zurückgelegt, rund 11.000 Höhenmeter hinauf und wieder hinunter bewältigt. Für Paul und mich eine Leistung, auf die wir sehr stolz waren. |
![]() |
| Und dann sind wir wieder in Kathmandu in der hektischen, lauten, staubigen Gegenwelt des Himalaya. Unser Hotel für die letzten drei Tage, das Fünf-Sterne-Gartenhotel "Gotavari" etwas außerhalb von Kathmandu erwartete uns bereits. So viel Komfort im Moment verwirrte einen. Die Küche war exzellent. |
![]() |
![]() |
| Am Nachmittag unternahmen wir mit Krishna, unserem deutschsprachigen Kulturwanderführer in Kathmandu, einen Ausflug. Das Ziel, ein alter Hindu-Tempel in den Bergen. Vom Hotel war der Pagodentempel auf einem Hügel bereits sichtbar. Der Tempel war gesäumt von einem kleinen Newaridorf. Die Häuser, größtenteils noch mit Stroh gedeckt, Wasserbüffel - für uns ein seltener Anblick - marschierten im Erdgeschoß ein und aus und überall freilaufende Hühner. Das war schon eine interessante Beobachtung. Die Menschen gingen ihrer Arbeit nach, Kinder hüteten Ziegen, die Felder waren ordentlich bestellt. Alles in allem ein sehr friedlicher Anblick. |
![]() |
![]() |
| Der Hindutempel ist erreicht. Wir blickten hinab auf die Landschaft aus Terrassenfeldern und kleinen Ortschaften und lauschen Krishnas Ausführungen über die Unterschiede zwischen Hinduismus und Buddhismus. |
![]() |
![]() |
| Zurück zur Übersicht | Weiter |