| 16. Tag: Von Pangpoche über Phortse nach Tashinga |
| Heute begann unweigerlich unser Rückweg. Man merkte es daran, dass man Everest, Lhotse und Co nicht mehr im Blickfeld hatte, sondern dafür wehmütig zurück blicken mußte. |
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| Der Höhenweg von Pangpoche nach Phortse verläuft auf der rechten Talseite des Imja Khala Tals in einem ständigen auf und ab den Hang entlang. Die Aussicht auf Kloster Tengpoche und Ama Dablam ist wieder atemberaubend. Kleine Seitentäler werden hierbei mit umgangen, was die Wegstrecke deutlich in die Länge zieht. Die tollen Ausblicke entschädigen aber immer wieder. Man spürt, dass einen diese Landschaft, diese Menschen und diese Kultur fesselt. |
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| Oft treffen wir auf Yaks. In ihrer stoischen Art überwinden die uns entgegenkommenden, schwer beladenen
Yaks auch die größten Steinstufen und schwierigsten Passagen. Trotzdem sollte man den entgegenkommenden
Yaks eine gesunde Zurückhaltung an den Tag legen und ausweichen. Das Terrassendorf Phortse selbst bietet nichts besonderes, aber der Achttausender "Cho Oyu" rückt schön in's Bild. Wir stiegen ca 300 Höhenmeter steil ab in das tief eingeschnittene Fluß-Tal zur Phortse-Bridge in 3.550 m Höhe. |
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| Kurz hinter der kleinen Holzbrücke bereitete die Küchenmannschaft unseren letzten Lunch im Freien zu.
Man glaubt es kaum, sogar Klöße standen auf dem Speiseplan. Wir konnten beim Kochen zuschauen und gleichzeitig beobachten, wie die Sherpas peinlichst genau auf Hygiene achteten. Einer der Küchenjungen war nur für den Abwasch zuständig. Das Geschirr wurde von ihm grundsätzlich zweimal gewaschen, egal, wie knapp das Wasser in der jeweiligen Gegend war. Das zahlte sich letztendlich aus. Während der Zeit des Zelttrekkings klagte keiner über die, hier so oft anzutreffenden, Magen- und Darmbeschwerden. Danybad! Der bequeme Abstieg am Mittag mußte jedoch auf der anderen Seite des Flusses mühsam wieder erklommen werden, bis man den Minipass "Mongchörten" in knapp 4.000 m Höhe erreichte. Von da ging es dann nur noch - wenn auch teilweise beschwerlich, weil uns der Weg abhanden gekommen war - 500 Meter abwärts nach Tashinga. Ein langer Tag! |
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