| 11. Tag: Ruhetag |
| Endlich einmal ausschlafen. Kazi verlegte das Frühstück auf 9 Uhr auf die Sonnenterrasse. Bei dieser Aussicht schmeckte das Zapati (Fladenbrot) und der Morning Tea gleich noch mal so gut. |
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Umgeben von strahlenden Gipfeln genossen wir die Aussicht, ließen die Seele baumeln und lauschten den Erklärungen Kazis, als er uns seine Heimat wieder nahebrachte. Besonders der "Kang Taiga", 6.685 m hoch, hatte es uns angetan. Mit seiner Form eines Pferdesattels konnten wir unsere Phantasie beflügeln. Wer wollte, konnte am Vormittag mit Kazi eine gemütliche Wanderung zu einer kleinen Gompa hoch oben in einer Felsnische machen. |
Gastfreundschaft wird im Khumbu sehr groß geschrieben. Wir wurden wieder recht
herzlich vom Mönch zum Tee eingeladen. Der Gebetsraum, sehr bunt und gemütlich,
war direkt in einer Felshöhle untergebracht.Unsere Lieblingsbeschäftigung am Abend - Fasanengucken. Kazi führte uns hinter Mauern, wo wir im Dutzend Buntfasane still beobachten konnten. Gleichzeitig erlebten wir, wie im Dorf der Abend begann. Die Bauern kamen von den Feldern in ihre Steinhäuser zurück. Das Vieh war im Erdgeschoss untergebracht. Das war schon ein lustiger Anblick, wenn die Yaks im Haus ein- und ausmarschierten. Der große Familien-Gemeinschaftsraum befand sich dann im Obergeschoss. Nebelschwaden zogen zwischen den Häusern entlang und gaben dem kleinen Ort etwas Gespenstisches. Trotzdem sehr interessant, einmal das Dorfleben hautnah und unverfälscht kennenzulernen. |
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